
Aus welchen Muskeln besteht der Beckenboden?
Anatomie einer oft unterschätzten Muskelgruppe
Der Beckenboden ist ein wahres Kraftzentrum unseres Körpers – und dabei erstaunlich komplex aufgebaut. Häufig wird er als „ein Muskel“ bezeichnet, doch tatsächlich besteht der Beckenboden aus mehreren Schichten und Muskeln, die eng zusammenarbeiten. Wenn man seine Funktion verstehen oder gezielt trainieren möchte, wäre es nicht schlecht, die Anatomie zu kennen. In diesem Artikel erfährst du, aus welchen Muskeln der Beckenboden besteht – fundiert, verständlich und anatomisch genau erklärt.
Was ist der Beckenboden überhaupt?
Der Beckenboden (Pelvic Floor) ist eine schalenförmige Muskelplatte, die den Körper im knöchernen Becken nach unten abschließt. Er besteht aus mehreren Muskelschichten, die sich quer, längs, kreis- und ellipsenförmig zwischen Schambein, Steißbein und den Sitzbeinhöckern aufspannen.
Seine Aufgaben:
- Stabilisierung von Beckenorganen (Blase, Darm, Gebärtmutter)
- Kontrolle der Entleerung
- Mitwirkung an Atmung und Rumpfstabilität
- Unterstützung von Sexualfunktion.
🧠 Merke: Der Beckenboden ist Teil des sogenannten „Core-Systems“. Zusammen mit Zwerchfell, tiefer Bauch- und Rückenmuskulatur stabilisiert er unser “Zentrum” (Hodges et al., 2007).
Die drei Schichten des Beckenbodens
1. Äußere Schicht – der äußere Beckenboden
Diese Schicht ist verantwortlich für willentliche Anspannung und die Kontrolle der Körperöffnungen.
Wichtige Muskeln:

🧪 Forschung: Eine funktionelle Analyse von MacLennan et al. (2000) zeigt, dass diese Muskeln bei der Harn- und Stuhlkontinenz eine Schlüsselrolle spielen.
2. Mittlere Schicht – Urogenitaldiaphragma
Diese fächerförmige Muskelschicht stützt besonders die vordere Beckenbodenregion und ist bei Frauen u. a. durch die Durchtrittsöffnung für Harnröhre und Vagina komplexer gestaltet.
Wichtige Muskeln:

Hier verlaufen auch wichtige Nerven und Gefäße (z. B. Nervus pudendus).
3. Innere Schicht – Diaphragma pelvis (Levator ani-Komplex)
Dies ist die tiefste und funktionell wichtigste Schicht. Sie stützt die Organe und sorgt für Aufrichtung, Stabilität und Druckregulation.
Wichtige Muskeln:

🧪 Studienbasis: Laut einer MRT-Studie von Stoker et al. (2001) lässt sich bei Beckenbodenschwäche eine Atrophie oder Asymmetrie dieser tiefen Muskeln bildlich nachweisen.
Was ist der Beckenboden überhaupt?
Der Beckenboden (Pelvic Floor) ist eine schalenförmige Muskelplatte, die den Körper im knöchernen Becken nach unten abschließt. Er besteht aus mehreren Muskelschichten, die sich quer, längs, kreis- und ellipsenförmig zwischen Schambein, Steißbein und den Sitzbeinhöckern aufspannen.
Seine Aufgaben:
- Stabilisierung von Beckenorganen (Blase, Darm, Gebärtmutter)
- Kontrolle der Entleerung
- Mitwirkung an Atmung und Rumpfstabilität
- Unterstützung von Sexualfunktion.
🧠 Merke: Der Beckenboden ist Teil des sogenannten „Core-Systems“. Zusammen mit Zwerchfell, tiefer Bauch- und Rückenmuskulatur stabilisiert er unser “Zentrum” (Hodges et al., 2007).
Die drei Schichten des Beckenbodens
1. Äußere Schicht – der äußere Beckenboden
Diese Schicht ist verantwortlich für willentliche Anspannung und die Kontrolle der Körperöffnungen.
Wichtige Muskeln:

🧪 Forschung: Eine funktionelle Analyse von MacLennan et al. (2000) zeigt, dass diese Muskeln bei der Harn- und Stuhlkontinenz eine Schlüsselrolle spielen.
2. Mittlere Schicht – Urogenitaldiaphragma
Diese fächerförmige Muskelschicht stützt besonders die vordere Beckenbodenregion und ist bei Frauen u. a. durch die Durchtrittsöffnung für Harnröhre und Vagina komplexer gestaltet.
Wichtige Muskeln:

Hier verlaufen auch wichtige Nerven und Gefäße (z. B. Nervus pudendus).
3. Innere Schicht – Diaphragma pelvis (Levator ani-Komplex)
Dies ist die tiefste und funktionell wichtigste Schicht. Sie stützt die Organe und sorgt für Aufrichtung, Stabilität und Druckregulation.
Wichtige Muskeln:

🧪 Studienbasis: Laut einer MRT-Studie von Stoker et al. (2001) lässt sich bei Beckenbodenschwäche eine Atrophie oder Asymmetrie dieser tiefen Muskeln bildlich nachweisen.
Warum ist das wichtig zu wissen?
Es hilft dir dabei, deine Probleme mit deinem Beckenboden besser zu verstehen, gezielter zu trainieren – oder deine Verspannungen effektiver zu lösen. Doch keine Sorge, du musst kein Medizinstudium abschließen und keine Anatomie-Vorlesungen besuchen, um vernünftig zu trainieren.
Schau dir hier noch unser animiertes Anatomie-Video an:
Fazit: Ein starker Beckenboden beginnt mit Wissen
Der Beckenboden ist kein einzelner Muskel, sondern ein ausgeklügeltes System aus mehreren Schichten. Seine Muskeln arbeiten unentwegt – im Sitzen, Gehen, Atmen und selbst im Schlaf. Wer ihn versteht, kann ihn gezielt trainieren, entspannen und unterstützen – für mehr Stabilität, Kontrolle und Wohlbefinden.
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Fachliteratur & Quellen:
Hodges, P. W., & Sapsford, R. (2007). Automatic postural response of the pelvic floor muscles. Neurourology and Urodynamics, 26(3), 362–371.
MacLennan, A. H. et al. (2000). The prevalence of pelvic floor disorders and their relationship to age and parity. BJOG, 107(12), 1460–1470.
Stoker, J. et al. (2001). MR imaging of the pelvic floor. Radiology, 218(3), 621–631.
Ashton-Miller, J. A., & DeLancey, J. O. (2007). Functional anatomy of the female pelvic floor. Annals of the New York Academy of Sciences, 1101, 266–296.











